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Salzburg

Julie Andrews

Die britische Schauspielerin, die am 1. Oktober 1935 in Walton-on-Thames das Licht der Welt erblickte, war ein ehemaliger Kinderstar der britischen Zeitungen und wurde danach ein Starlett des Broadway. Mit Musicals wie „The Boy Friend“, „My Fair Lady“ oder „Camelot” feierte sie große Erfolge. Aufgrund der Bühnentrainings wurde Andrews auch in der Filmbrache sehr erfolgreich.

Julie Andrews war die einzige Schauspielerin, die von Direktor Robert Wise ernsthaft in der Rolle der „Maria“ gesehen wurde.

 

Ihre professionellen Talente im Filmbiz konnte sie spätestens bei der Produktion von Walt Disneys „Mary Poppins“ beweisen. Sie gewann den Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“. Doch bevor sie diesen persönlichen Erfolg vorweisen konnte, gab es auch einen großen Misserfolg in ihrem Leben – sie verlor die Hauptrolle als Eliza Doolittle im Film „My Fair Lady“ an Audrey Hepburn.

 

Julies Rollen als „Maria“ und „Mary Poppins“ waren nicht einzig ausschlaggebend, dass sie einer der großen Hollywood –Stars der 60er Jahre wurde. Alle ihre Rollen hatten eine strengen aber liebevollen Charakter, die außerdem eine magische Kraft besaß.

 

Nach einer Weile wurde Andrews den „sauberen“ Filmcharakteren müde und wollte auch in andere Rollen schlüpfen. Erst im letzten Film mit ihrem Ehemann, Direktor Blake Edwards, hatte sie Erfolg ohne „süsses“ Image.

 

1982 gewann Julie Andrews erneut einen Academy Award  für den Film „Victor/Victoria“ welche ihr Image als singende Gouvernante vollkommen gebrochen hat und sie endlich eine neue Phase in ihrer Karriere beginnen konnte.

 

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