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Salzburg
Wasserschloss Anif
Schloss Leopoldskron

Das wunderschöne Rokkoko-Schloss wurde 1731 unter Erzbischof Graf Firmian als Familienresidenz erbaut. Nachdem die Nachkommen Firmians das Schloss 1837 verkauft haben, wechselte es einige Male seine Besitzer. Es diente als Ausstellungsgebäude, wurde Sitz eines Großgrundbesitzers und sogar der König von Bayern gehörte zu den Eigentümern.

 

Als der berühmte Schriftsteller, Max Reinhardt, der Begründer der Salzburger Festspiele, das Schloss 1918 erwarb, war dieses in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Reinhard ließ es komplett renovieren, damit es wieder die herkömmliche Schönheit erwarb und er den Garten als Aufführungsbühne nutzen konnte. Seit 1958 ist das Schloss nun in Besitz vom „Salzburg Global Seminar“, eine Institution für ökonomische Probleme und beherbergt neben Seminaren und Konferenzen auch individuelle Salzburg-Besucher.

 

Das Schloss war eines der wichtigsten Drehorte des gesamten Filmes „The Sound of Music“. Alle Innenaufnahmen wurden hier gedreht – die Familie trank mit der Baronesse ihre Limonade, Maria und der Baron tanzen hier den Ländler während des Balles, und die Kinder fielen vom Boot in den See. Weiters wurde der Venezianische Saal des Schlosses in den Studios in Amerika 1:1 nachgebaut und die Ballszenen dort gedreht.

 

Wasserschloss Anif

Das neogothische Schloss Anif wurde im 19 Jahrhundert erbaut und diente als Sommerresidenz für die Bischöfe des Chiemsees in Bayern. Jetzt ist es im Besitz der Grafschaft Moy. Dieses Schloss ist von besonderem historischen Interesse, da der letzte Bayernkönig, Ludwig II, hier im Jahre 1918 abdankte. Dieses Schloss wird am Anfang des Filmes, während der Luftaufnahmen gezeigt.