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Wien

Panorama Tours Service

Gustav Klimt Jubiläum

Wien, den 01.03.2012

150. Geburtstag von Gustav Klimt: Der "goldene Maler" Österreichs...

 

Seine Gemälde zählen zu den teuersten der Welt, sein kulturelles Erbe macht ihn zum weltweit bekanntesten Mahler Österreichs. Gustav Klimt, Gründer und erster Präsident der Wiener Secession und Ikone des Jugendstils, wäre heuer 150 Jahre alt geworden. Seine Heimatstadt Wien würdigt den großen Künstler mit zahlreichen Sonderausstellungen und Veranstaltungen, unter anderem wird erstmals sein einziges erhaltenes Atelier nach einer grundlegenden Renovierung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Sein Lebensstil war stets so umstritten wie seine Kunst. Gustav Klimt vollzog sowohl gesellschaftlich als auch künstlerisch eine permanente Gratwanderung. Die zahlreichen Liebschaften mit den Damen der besten Wiener Gesellschaft brachten ihm so manchen Ärger, aber resultieren in großartigen Gemälden. Seiner Zeit war er oft voraus - so erhielt er für sein Auftragswerk "Die Philosophie" zwar den Grand Prix bei der Pariser Weltausstellung 1900, in Wien wurde er für dasselbe Werk jedoch geschmäht und beschimpft.


Heute wagt niemand mehr, die Bedeutung des Malers Gustav Klimt in Frage zu stellen. Sein Werk "Adele Bloch-Bauer I", auch als "Goldene Adele" bekannt, zählt zu den teuersten Werken der Welt. Um kolportierte 135 Millionen US-Dollar wurde es 2006 von Ronald Lauder für die Neue Galerie New York erworben. Das wohl berühmteste Bild von Gustav Klimt hängt jedoch in seiner Heimatstadt Wien. "Der Kuss" ist Teil der größten Klimt-Gemäldesammlung der Welt, zu finden im Schloss Belvedere. Die Dauerausstellung zeigt seine Entwicklung von den ersten Auseinandersetzungen mit dem Historismus über die Secessionskunst bis hin zum Spätwerk.
Ein Höhepunkt des Klimt-Jahres ist die Ausstellung "Klimt" im Wien-Museum, die vom 16. Mai bis 16. September zu sehen ist. Erstmals wird dabei der mit 400 Blättern weltweit größte Bestand and Zeichnungen Klimts vollständig präsentiert. Außerdem werden Gemälde des Malers wie die Portrais "Emilie Flöge" und "Pallas Athene", die die Totenmaske des Künstlers sowie viele weitere Klimt-Exponate aus dem Bestand de Hauses gezeigt.


Im Spätsommer 2012 wird das letzte und einzig erhaltene Atelier Gustav Klimts in der Wiener Klimt-Villa nach umfassender Renovierung geöffnet und einen Einblick ins das Arbeitsumfeld des Künstlers geben. Die Wiener Albertina präsentiert vom 13. März bis 17. Juni mit der Schau "Klimts-Zeichnungen" das umfassende zeichnerische Werk von Gustav Klimt, während das Leopold-Museum noch bis 11. Juni die Reisen und die Korrespondenz mit Emilie Flöge thematisiert. Zusätzlich sind neben bedeutenden Gemälden Klimts auch zahlreiche Werke der Secessions-Küstler wie Egon Schiele zu sehen.


Weitere Klimt-Ausstellungen sind im Kunsthistorischen Museum (noch bis 6. Mai), im Wiener Künstlerhaus (6. Juli bis 2. September) und im Museum für angewandte Kunst (21. März bis 5. Juli) zu sehen. Während das Kunsthistorische Museum unter anderem die 13 Gemälde und ihre Vorzeichnungen für die Ausstattung des Stiegenhauses des Museums zeigt, dokumentiert das Künstlerhaus, dem Klimt von 1891 bis 1897 angehört, das dortige Wirken des Künstlers. Im Museum für angewandte Kunst wiederum sind die Werkzeichungen Gustav Klimts für das Brüsseler Palais Stoclet zu bewundern.


Panorama Tours & Travel organisiert gerne für Sie einen maßgeschneiderten Aufenthalt in Wien. Etliche Hotels in der österreichischen Hauptstadt sind vom Jugendstil geprägt und bieten somit ein ideales Umfeld für eine kunsthistorische Reise auf den Spuren des größten Malers der Wiener Secession. Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Klimt-Sekt-Frühstück im Cafe Central im Zentrum von Wien. Chefpatissier Pierre Reboul hat mit dem "Klimt-Nuss-Kuss" und dem "Klimt-Surprise" zwei süße Dessertköstlichkeiten zu Ehren des Künstlers geschaffen, auf die kein Klimt-Fan verzichten sollte!

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