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Salzburg

Salzburgs berühmtestes Museum

Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus
Getreidegasse Salzburg

Im Haus Getreidegasse Nr. 9, hier lebte 1747 bis 1773 die Familie Leopold Mozart. Am 27. Jänner 1756 wurde hier Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Die Wohnung der Familie Mozart ist heute ein Museum. Berühmte Ausstellungsstücke sind u.a. Mozarts Kindergeige, seine Konzertgeige, sein Clavichord, das Hammerklavier, Portraits und Briefe der Familie Mozart.


Am 15. Juni 1880 errichtete die Internationale Mozart-Stiftung erstmals ein Museum in der Getreidegasse Nr. 9. In den letzten Jahrzehnten konnte das Museum von der Internationalen Stiftung Mozartem systematisch um- und ausgebaut werden und wurde somit zu einer kulturellen Begegnungsstätte, die alljährlich tausende Besucher aus aller Welt nach Salzburg zieht.


26 Jahre lang wohnte die Familie Mozart im dritten Stock des "Hagenauer Hauses". Dieses ist benannt nach seinem Eigentümer und Freund Mozarts, dem Handelsherren und Spezereiwarenhändler Johann Lorenz Hagenauer (1712 - 1792). In den historischen Räumen werden neben Autographen (in Faksimiles), Urkunden und Erinnerungsstücken, die originalen Portraits der Familienmitglieder, wie beispielsweise das von seinem Schwager Joseph Lange 1789 gemalte unvollendete Ölbild "Mozart am Klavier" und die historischen Instrumente (Mozarts Konzertflügel, Clavichord, Mozarts Konzert- und Kindergeige, Bratsche) ausgestellt.


Die Musikinstrumente gelangten von der Witwe Mozarts, Constanze von Nissen (1762 - 1842) und ihren Söhnen Carl Thomas (1784 - 1858) und Franz Xaver Wolfgang (1791 - 1844) in den Besitz der Internationalen Stiftung Mozarteum. 1994 wurde die Mozart-Wohnung sorgfältig restauriert und erfuhr durch die Wiener Architektin Prof. Elsa Prochazka nach modernster Museumstechnik eine Neugestaltung, um die Exponate vor eventuellen Schäden zu bewahren.


Im hinteren, dem Universitätsplatz zugewandten Teil des Mozart Geburtshaus wurde 1985 in der ehemaligen Wohnung von der Nachbarin Babette von Moll, der Tante des bekannten Salzburger Geologen und Naturforschers Karl Ehrembert von Moll (1760-1838), mit Hilfe von privaten Leihgebern eine "Bürgerliche Wohnung in Salzburg zur Mozart-Zeit" eingerichtet. Neben Möbeln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs werden drei Themen dokumentiert: "Mozart und die Salzburger Universität", "Mozarts Freundschaft zu Salzburger Familien" und "Kirchenmusik und Heiligenverehrung".


Das zweite Stockwerk ist dem Thema "Mozart auf dem Theater" gewidmet. In zahlreichen Dioramen, das sind Miniaturbühnen, wird die Rezeptionsgeschichte der Opern Mozarts illustriert. Bühnenmodelle vom späten 18. bis ins 20. Jahrhundert führen die vielfältigen Interpretationsformen vor. Im ersten Stock von Mozarts Geburtshaus werden sei 1981 von der Internationalen Stiftung Mozarteum jährlich wechselnde Sonderausstellungen zum Thema "Mozart" präsentiert.

 

Bildrechte: Tourismus Salzburg GmbH & Christian Schickmayr