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Salzburg

Panorama Tours Service

Dank Sound of Music und 1000 Schilling

Schloss Leopoldskron
Venezianisches Zimmer Leopoldskron
Salzburg, den 21.02.2014

Leopoldskron - das weltweit bekannte Schloss

 

Jeder Österreicher, der in den 60-er und 70-Jahren bereits auf der Welt war, kennt es. Jeder, der "The Sound of Music" jemals gesehen hat, kennt es ebenfalls. Schloss Leopoldskron in Salzburg, unweit der Festung im Süden der Altstadt gelegen, ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Schlösser der Welt, auch wenn vielen sein Name selbst nicht geläufig ist.

 

Einige der lustigsten, aber auch rührendsten Szenen aus dem Film "The Sound of Music" wurden 1964 in dem einstmals als Sommersitz der Salzburger Fürst-Erzbischöfe errichteten Schloss gedreht. Wer kann sich nicht an die feucht-fröhliche Bootspartie erinnern, bei der Maria samt der Kinderschar plötzlich im Wasser landete? Diese Szene fand direkt vor dem Schloss am gleichnamigen Weiher statt. Auch die romantischen Aufnahmen im weißen Musikpavillon, der mittlerweile in Hellbrunn zu besichtigen ist, stammen ursprünglich aus dem Schlosspark von Leopoldskron. Unvergessen sind die Szenen im prunkvollen Ballsaal bei Freiherrn von Trapp sowie die Vorführung des Marionettentheaters durch seine Kinder. Diese Innenaufnahmen entstanden ebenfalls im Schloss Leopoldskron, und zwar im Venezianischen Zimmer mit seinen goldenen und spiegelbesetzen Wandpanelen.

 

Nur ein Jahr, nachdem der Film "The Sound of Music" weltweit alle Kassenrekorde brach, wurde dem Schloss Leopoldskron eine weitere Ehre zuteil, mit dem es auf einen Schlag in jedem österreichischen Haushalt präsent war. Ab 1. Juli 1966 war die Fassade des Schlosses auf der Rückseite des 1000-Schilling-Scheines abgebildet, von der sie erst 1983 durch die Wiener Universität am neuen Tausender verdrängt wurde. Da die 1000-Schilling-Banknote zu dieser Zeit jene mit dem höchsten Niveau war, galt dieses Abbild von Schloss Leopoldskron damals für Jedermann als ein wahres Objekt der Begierde.

 

Trotz dieser Bekanntheit ist es nur wenigen Gästen möglich, einen Blick auf das Innere des original erhaltenen Rokoko-Schlosses zu werfen, das mit einer 270 Jahre alten Patina überzogen ist. Der Eigentümer des Objektes, die amerikanische Stiftung "Salzburg Global Seminar", achtet sorgsam auf dieses historische Juwel und hält es damit fast so exklusiv wie seinerzeit die Erzbischöfe, die es zwischen 1736 und 1740 erbauen ließen. Zugang zu dem herrlichen Schloss am Ufer des romantischen Leopoldskroner Weiher haben nur Seminarteilnehmer und Hotelgäste, die eine der 12 Schloss-Suiten oder ein Zimmer im angrenzenden historischen Meierhof bewohnen. Jede Suite ist mit unterschiedlichen Antiquitäten ausgestattet und hat ihren eigenen Charakter. Die Max-Reinhard-Suite ist die prunkvolleste und größte im Schloss und besitzt noch heute den Geheimgang in die Bibliothek, den sich der Künstler extra bauen ließ, um seinen Lieblingsraum jederzeit ungestört betreten zu können.

 

Manchmal öffnet das Schloss seine Tore für hochkarätige Event- oder Seminarkunden, die im wahrhaft fürstlichen Rahmen tagen können. Für Hochzeiten steht die seit 270 Jahren unveränderte Schlosskirche zur Verfügung, während die Sonnenterrasse das ideale Umfeld für einen romantischen Cocktail-Empfang bietet. Ein perfekter Abend endet mit einem Galadinner im Marmorsaal oder einem Candle-Light-Dinner im Venezianischen Zimmer im 1. Stock, in dem schon die Familie Trapp - zumindest im Film - gefeiert hat.

 

Panorama Tours hat ein spezielles Package ausgearbeitet, bei dem Gäste für 2 Tage im Meierhof des Schlosses Leopoldskron nächtigen und somit alle verborgenen Schätze des Hauses kennenlernen können.

 

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